Muski war wie versteinert und sehr beklommen, denn er wusste nicht, dass es kein selbstverständliche liebesgabe war sich beständig zu treffen. so war es diese tatsache, dass seine liebste nicht mehr hier im traumzug auf ihn warten konnte. er fühlte in sich eine traurigkeit und eine sehnsucht aufkommen, die ihn keinen klaren gedanken dazu fassen ließ. voller ungeduld drehte er sich um und sprang mit einem weiten satz aus dem fahrenden zug hinweg. muski fühlte, dass er immer tiefer und tiefer in seine leere hineinfiel.
plötzlich erwachte er wieder in seinem moosbeet. er zitterte und bebte am ganzen körper. irgendetwas war anders als zuvor. er war weniger als einst und leerer als davor. so erfühlte er eine schwäche in sich, die ihn erschöpft zurücksinken ließ, als er sich aufsetzen wollte. er hatte eine so grosse sehnsucht nach seiner liebsten, dass er beschloss, von hier nicht mehr wegzugehen um von nun an von hier aus den himmel zu beobachten.
und so geschah es, dass er nach mehreren wochen des ersehnten ausharrens wieder am himmel eine wunderschöne sternschnuppe sah. ihm war es, als ob er ein lächeln vom himmel herab verlocken konnte. er fühlte sofort, seine unbändige freude wieder aufkommen, die ihn sogleich aufspringen ließ, um der sternschnuppe zu folgen. er verfolgte sie über viele, viele wiesen, durch mehr und nochmehr wälder, über einige weitläufige brücken und über einen riesigen berg hinweg, bis er an einer lichtung etwas glitzerndes wieder ersah. es war der anblick seiner wiedererstrahlten sternschnuppe, estrella, die er endlich wiederersehen konnte.
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