Auf der erde dämmerte es gerade, als sie das wolkenmeer gemeinsam durchflogen. es ging so beständig aber behütet, gleichfließend aber gewiss, hinab richtung waldboden. als sie dort bedacht und überglücklich auf dem weichen moosbeet wieder eintauchten, wurde es nacht. „das war ein u n g l a u b l i c h e s erlebnis!“ sagte muski zu seiner angebeteten, die ihm nun wie eine glänzende schimmerfee vorkam, denn unbemerkt erstrahlte auch er vollkommen mit ihr mit. „nun mein liebster muski,“ sagte estrella mit ihrer bezaubernden stimme, „mir steht es nicht frei, dass ich wieder ein erdenwesen werde. wenn du mir deine strahlende liebe zuteilen werden lässt, dann können wir uns jeden abend im traum wieder sehen.“ muski konnte nicht glauben, dass sein liebstes schon wieder vergangenheit sein werden wollte und nahm estrella sofort in seine mäusestarken arme. gerade als er sie ganz fest drücken wollte, zerbrach sie in tausend glitzernde sternchen, die in leichten tänzerischen bewegungen um ihn herum und dann sanft aufwiegend in den himmel empor schwebten. muski war sehr erschrocken, als er nichts mehr in seinen händen hatte, als die zauberhaften erinnerungen an ein strahlend berührendes wesen. er schaute mit tränen in den augen den funkelnden lichtteilchen nach und fühlte zum ersten mal in seinem bescheidenen mäuseleben einen grossen stechenden schmerz mitten in seinem vor schreck erstarrten herzen. muski blieb noch einige stunden wie angewurzelt stehen und starrte in den sternenhimmel hinauf. es taten sich zweifel auf, ob er sie nicht zu fest gehalten hatte, ob sie für ihn ein doch zu zartes wesen gewesen war? ob er sie nicht mit all seinen feinsten gefühlen doch noch zu ungestühm berührt hatte. er grübelte in sich hinein und legte sich dabei ins weiche moos zurück, bis seine augen, spät aber doch noch zufielen und er unruhig vor ungeduld aber doch noch endlich, tief und fest einschlief.
Dienstag, 20. Dezember 2011
Weihnachts-Geschichts-Kalender
Auf der erde dämmerte es gerade, als sie das wolkenmeer gemeinsam durchflogen. es ging so beständig aber behütet, gleichfließend aber gewiss, hinab richtung waldboden. als sie dort bedacht und überglücklich auf dem weichen moosbeet wieder eintauchten, wurde es nacht. „das war ein u n g l a u b l i c h e s erlebnis!“ sagte muski zu seiner angebeteten, die ihm nun wie eine glänzende schimmerfee vorkam, denn unbemerkt erstrahlte auch er vollkommen mit ihr mit. „nun mein liebster muski,“ sagte estrella mit ihrer bezaubernden stimme, „mir steht es nicht frei, dass ich wieder ein erdenwesen werde. wenn du mir deine strahlende liebe zuteilen werden lässt, dann können wir uns jeden abend im traum wieder sehen.“ muski konnte nicht glauben, dass sein liebstes schon wieder vergangenheit sein werden wollte und nahm estrella sofort in seine mäusestarken arme. gerade als er sie ganz fest drücken wollte, zerbrach sie in tausend glitzernde sternchen, die in leichten tänzerischen bewegungen um ihn herum und dann sanft aufwiegend in den himmel empor schwebten. muski war sehr erschrocken, als er nichts mehr in seinen händen hatte, als die zauberhaften erinnerungen an ein strahlend berührendes wesen. er schaute mit tränen in den augen den funkelnden lichtteilchen nach und fühlte zum ersten mal in seinem bescheidenen mäuseleben einen grossen stechenden schmerz mitten in seinem vor schreck erstarrten herzen. muski blieb noch einige stunden wie angewurzelt stehen und starrte in den sternenhimmel hinauf. es taten sich zweifel auf, ob er sie nicht zu fest gehalten hatte, ob sie für ihn ein doch zu zartes wesen gewesen war? ob er sie nicht mit all seinen feinsten gefühlen doch noch zu ungestühm berührt hatte. er grübelte in sich hinein und legte sich dabei ins weiche moos zurück, bis seine augen, spät aber doch noch zufielen und er unruhig vor ungeduld aber doch noch endlich, tief und fest einschlief.
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