Donnerstag, 8. September 2011

Von den Experten persönlich

Atomkraft  - Nein Danke!
Nicht vertretbare Risiken der Atomkraft
·      Atomkraftwerke sind auch im ganz regulären Betrieb gesundheitsschädlich: besonders Kinder haben ein erhöhtes Leukämierisiko.
·      Es fallen pro Jahr tausende Tonnen radioaktiven „Mülls“ an, der bis dato nur in Zwischenlagern deponiert werden kann. Langzeitstrahler wie Plutonium müsste 240.000 Jahre (!!) sicher verwahrt werden – das ist unmöglich!
·      Atomkraftwerke sind nur minimal haftpflichtversichert. Keine Versicherung der Welt ist bereit, das Risiko eines AKW-Unfalls zu versichern.
·      Atomkraft ist äußerst ineffizient: Nur ein Drittel (ca. 35%) der Energie kann zur Stromerzeugung verwendet werden; die verbleibenden zwei Drittel sind Wärme, die mit energieaufwendigen Kühlsystemen „beseitigt“ werden muss. (!)
·      Mit Atomkraft werden nur ca. 6% des weltweiten Energiebedarfs gedeckt: „Atomenergie ist unverzichtbar“ ist ein Märchen. Allerdings werden für diese 6% weltweite Probleme für die nächsten Jahrtausende geschaffen.
·      Atomkraftwerke sind keine „Klimaretter“! Nur im laufenden Betrieb erzeugt ein AKW wenig CO2, dagegen wird beim Uranerz-Abbau und bei der darauffolgenden Aufbereitung zu Brennstoff sehr wohl CO2 freigesetzt!
·      Die meisten AKWs werden von börsennotierten Gesellschaften betrieben. Die Aktionäre wollen eine möglichst hohe Dividende. Der Anreiz zu Investitionen in erhöhte Sicherheit, Wartungsarbeiten, Überprüfungen ist daher gering. Jede Stunde, die ein Reaktor nicht am Netz ist, bedeutet große Summen an entgangenem Gewinn! Vertuschungen sind daher an der Tagesordnung!
·      Atomstrom wird mit vielen Millionen Euro pro Jahr subventioniert: Gäbe es die geforderte „Kostenwahrheit“, würde sich Atomstrom nicht rechnen.
·      Sehr viele der heute laufenden AKWs rund um Österreich sind älter als 30 Jahre und stellen damit ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Die Technik ist veraltet, die Sicherheitssysteme ebenso; die Materialien sind durch die radioaktive Strahlung versprödet, ja sogar die Containments (Stahlbe­tonhülle) fehlen, die radioaktives Material im Falle eines schweren Unfalles zurückhalten können!
·      Reaktoren ohne Containment rund um Österreich:
Slowakei:     2 Reaktoren in Mochovce (seit 1998 und 2000 in Betrieb) und
2 Reaktoren in Bohunice (seit 1985 in Betrieb) sowie die Reaktoren Mochovce 3 & 4, die gerade fertiggestellt werden und kein Containment haben
Tschechien:           4 Reaktoren in Dukovany (seit 1985 -1987 in Betrieb)
Ungarn:       4 Reaktoren in Paks (seit 1983-1987 in Betrieb)
·      Das AKW Krsko 1 in Slowenien (seit 1983 in Betrieb), weniger als 100 km von der österreichischen Grenze entfernt, stellt durch seine Lage in einem Erdbebengebiet eine massive Gefährdung der gesamten Region dar.
Der Betrieb dieser großteils alten und bei weitem nicht genügend gesicherten Reaktoren stellt eine grob fahrlässige Gefährdung ganz Mitteleuropas dar!
Wiener Plattform Atomkraftfrei, Fehnerweg 16, 2380 Perchtoldsdorf/Wien
Tel. & Fax: 01/865 99 39, atomkraftfreiezukunft@gmx.at,


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen