„Ja, leichter gesagt als getan“ sind gleich die nächsten Gedanken. „Wer kann mir da helfen? Brauche ich wirklich Hilfe oder krieg ich das auch allein hin? Wenn ich jemanden Bitte, mir zu helfen, wer ist der oder die Richtige? Fragen über Fragen, ich bin ja ganz wirr im Kopf. Eines weiß ich mit Sicherheit, ich möchte, dass wir wieder als Familie zusammen lachen, reden, spielen, wieder Beziehung leben.“ Mit diesen Worten geht er in einen neuen Tag, der genauso beginnt wie alle, in den letzten Jahren.
Aufstehen, frühstücken, arbeiten, etwas trinken gehen, nach Hause kommen, schlafen. Alles ist nach außen hin gleich, bis auf einen kleinen Gedanken im Inneren, der Gedanke heißt Veränderung. Er ist so klein und jung und bringt doch ein riesiges Gefühl von Vorfreude, von Glück, von Zufriedenheit.
Herr Mensch beginnt also so seinen Tag, mit aufstehen, frühstücken, geht zur Arbeit wie immer. Seine Stimmung ist hoffnungsvoller, mit diesem Gedanken im Gepäck. Seine Mitarbeiterin erkennt sofort diese Veränderung: „Guten Morgen Chef, sie strahlen heute richtig, was ist passiert?“ Herr Mensch ist überrascht, wie die Veränderung gleich sichtbar ist. Auch sonst hat er heute schon das eine oder andere Lächeln wahrgenommen. „Es tut gut, ja wirklich gut, davon möchte ich mehr.“
Mit diesen kleinen neuen Resonanzen ausgestattet, beginnt sein Arbeitstag. Alles vermeintlich wie immer. Wenn da nicht dieser kleine, neue Gedanke wäre, der unbewusst arbeitet und wirkt. Zum einen, dass Herr Mensch immer wieder von seiner Arbeit aufsieht und kurz in das neue hoffnungsvolle, freudvolle Gefühl reingeht. Beim Mittagessen, die nächste Überraschung. Üblicherweise sitzt er allein beim Essen, er nimmt sich manchmal extra noch Arbeit mit, um diese Zeit auch „sinnvoll“ zu nutzen. Heute auch, ausgestattet mit Unterlagen zu einem komplizierten Projekt, sitzt er da, sein Essen schräg vor ihm. Alles wie immer. Plötzlich, eine warme angenehme Stimme: „Darf ich mich zu ihnen setzen, Herr Mensch?“ Herr Mensch schaut auf, völlig irritiert, weiß im ersten Moment gar nicht wo er ist, weil er mit seinen Gedanken tief im Projekt drin war.
Einen kurzen Moment später, er nimmt wahr, zu wem die Stimme gehört und auch die Person nimmt Gestalt an: „Ja, bitte sehr, selbstverständlich, Herr Direktor. Es freut mich sehr!“ etwas nervös, weil überraschend und außerhalb des gewohnten Rahmens.
„Wissen Sie, Herr Mensch, es hat einen Grund warum ich sie heute hier aufsuche. Vor einiger Zeit habe ich einen Trainer für Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung kennen gelernt und ihn eingeladen einige Trainings in diese Richtung bei uns abzuhalten. Dafür suche ich nun Teilnehmer, die bereit für Neues sind. Mein Bestreben ist es auch, die Kommunikation innerhalb der Firma zu verbessern, denn: „Geht’s den Mitarbeitern gut, geht’s auch der Firma gut“ mein Wahlspruch. Und so wie ich sie bisher als Mitarbeiter kenne und schätze, weiß ich, dass sie immer für Neues offen waren. Deshalb meine Frage: Ist das was für sie?“
Fortsetzung folgt ….
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