Freitag, 22. Juli 2011

Geschichten, Zufriedenheit (Teil 1)

Zufriedenheit  (Teil I)
Herr und Frau Mensch leben mit ihren zwei Kindern am Rande der Großstadt.  Mr. Mensch sieht seine Aufgabe darin,  dass er Geld verdient, damit seine Familie gut versorgt ist.
Mit dem Job, den er sich ausgesucht hat ist es auch leicht möglich.  In ruhigen Momenten, zurückgelehnt im Sofa sitzend, betrachtet er seine Familie und sagt zu sich: „Ja, ich habe eine tolle Familie! Ich sehe, es geht ihnen gut. Die beiden Kinder sind glücklich, spielen im Garten und haben Freude an dem, was sie gerade tun. Auch meiner Frau sehe ich an, dass sie glücklich ist. Sie bestätigt es mir auch immer wieder, wie schön es ist, mit mir zusammenzuleben und  dass ich gut für sie und die Kinder sorge, sodass es ihr auch leicht fällt, sich um uns zu sorgen. „

Das war vor einigen Jahren. Ja, vor ca. zehn Jahren hatte Herr Mensch diese Gedanken und Gefühle. Er war glücklich, er ging gerne zur Arbeit und er ging gerne wieder nach Hause.
Was ist passiert in diesen zehn Jahren?
Auf diese Frage wusste er nicht sofort eine Antwort. Was er jedenfalls wusste war, dass er nicht mehr gerne zur Arbeit ging, er, bevor er nach Hause geht, noch einen „Abstecher“ in sein Stammlokal macht, damit er es zu Hause „aushält“. 
Was ist passiert? Dass er mit seiner Frau und seinen Kindern kaum noch ein Wort wechselt.
Was ist passiert? „Ich hab sie doch geliebt, ich hatte doch Freude an dem was ich tat und an meiner Familie.“   „Mein Körper ist schwach, ich fühle mich ausgelaugt, es kostet mir Kraft in die Arbeit zu gehen, meinen Kindern zuzuhören.       Ich muss was ändern!“  

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